Prüfungsrecht

Dieses Rechtsgebiet überschneidet sich mit anderen Rechtsgebieten, wie dem Hochschulrecht oder dem Schulrecht. Die im Prüfungsrecht geltenden Richtlinien und Grundsätze sind ganz überwiegend in Prüfungsordnungen niedergelegt, welche meist als Satzungen (Hochschulprüfung) oder Rechtsverodnungen (Staatsexamen) erlassen worden sind. Darin sind häufig die Zulassung zu den Prüfungen und deren Durchführung festgelegt. Auch abstrakte Bewertungs- bzw Beurteilungsrichtlinien für Prüfungsleistungen sind häufig Gegenstand dieser eher allgemeinen Festlegungen. Im Prüfungsrecht geht es demgegenüber häufig um die konkrete Bewertung von mündlichen oder schriftlichen Prüfungsleistungen. Insbesondere kann es zum Streit kommen, wenn das Bestehen oder Nichtbestehen von Prüfungen und somit die Erlangung des jeweiligen Abschlusses in Rede steht. In diesem Zusammenhang meint Prüfungsrecht vor allem auch die zusätzlich zu den vorliegenden Rechtsvorschriften von der Rechtsprechung ausgearbeiteten Vorgaben für Aufgabenstellungen und Bewertungen, sowie die Durchführung der Prüfung.
Streitigkeiten im Prüfungsrecht sind ganz überwiegend vor den Verwaltungsgerichten auszutragen. Neben Widerspruch und Klage kommt in diesem Zusammenhang dem Eilrechtsschutz durch die Gerichte eine besondere Bedeutung zu.

Streitigkeiten im Bereich des Prüfungsrechts ergeben sich unter anderem wegen:

  • Staatsprüfungen
  • berufseröffnende Prüfungen
  • vorläufige Zulassung
  • Prüfungsentscheidungen
  • Neubewertung
  • Entscheidung über Ergebnis
  • Bewertungsmängel
  • Verfahrensmängel
  • Prüfungsbedingungen
  • Plagiatsbehauptungen
  • Rücktritt

Ansprechpartner für das Gebiet Prüfungsrecht ist Rechtsanwalt York Jäger.